Überwältigendes Heilungszeugnis


Liebe Freunde,

wie herrlich ist es, einen Wunder wirkenden Gott zu haben!

Wir möchten euch einmal mehr ein starkes Zeugnis, das sich im Internationalen Christlichen Centrum in Nigeria ereignet hat, mit euch teilen, um euch im Glauben zu ermutigen.
Unser Herr ist unser Arzt- Halleluja!

Als die Terrorgruppe Boko Haram in Simon Yunusas Heimatstadt im Nordosten Nigerias einfiel, kamen die Terroristen auch zu seinem Haus – bereit zu töten, wen auch immer sie dort antreffen. Der 18-jährige Simon versuchte, über die hohe Schutzmauer, die um sein Haus gebaut war, zu entkommen. Jedoch stürzte er bei seinem ersten Versuch, hinaufzuklettern, in die Tiefe und brach sich den linken Hüftknochen.

Er versuchte immer wieder, über die Schutzmauer zu klettern und stürzte dabei mehrfach ab, immer wieder auf die gebrochene Hüfte, bevor sein Vorhaben letztlich gelang und er sich auf der anderen Seite der Mauer wiederfand. Unter unaussprechlichen Schmerzen schleppte er sich in eine andere Stadt namens Gombi. Als hätte Simons Hüfte nicht schon genug Schaden erlitten, wurde auf seinem Weg nach Gombi der gebrochene Hüftknochen von einem umstürzenden Baum getroffen, was alles nur noch schlimmer machte.

Leider waren die Ärzte in Gombi mit seinem Fall überfordert, da es ein sehr komplizierter Bruch war. Sein Hüftknochen war zertrümmert und Knochen bohrten sich durch sein Fleisch hindurch. Die Ärzte waren nicht in der Lage, es wieder in Ordnung zu bringen. So wuchs letzten Endes alles schief zusammen und bereitete Simon große Probleme. Er konnte nicht mehr richtig laufen und jeder Schritt war mit furchtbaren Schmerzen verbunden. Niemand konnte sich vorstellen, wie er so weiterleben sollte.

Als er vor mehr als einem Jahr bei uns im „Christian Home For The Needy“ in Benin City Zuflucht fand, brachten wir ihn zu den besten Ärzten der Stadt. Sie alle kamen zu dem Ergebnis, dass es keine Heilung für ihn gibt – er brauchte ein Wunder.

Das Einzige, was man für ihn hätte tun können, wäre gewesen, ihm ein künstliches Hüftgelenk einzusetzen. Jedoch hätte er laut den Ärzten selbst dann nie schmerzfrei leben können – noch dazu hätte das künstliche Hüftgelenk sein Leben lang immer wieder operativ erneuert werden müssen.

Leider hatten wir nicht genug Geld für die sehr teure Hüftoperation, also beteten wir und vertrauten Gott, dass er uns mit den nötigen finanziellen Mitteln versorgen wird.

Später begann eine Gruppe von Ärzten, die Simon untersucht hatte, Spenden für die Operation zu sammeln. Jedoch gelang es ihnen leider nicht, die nötige Summe aufzubringen.

Eines Tages kam ein Team christlicher Ärzte zu einem medizinischen Einsatz in unser Centrum. Als sie Simon untersuchten, stellten auch sie fest, dass es menschlich gesehen keine Hoffnung für ihn gab. Als sie sahen, wie sehr er litt, ermutigten sie ihn, Gott für seine Heilung zu vertrauen.

Also beschloss Simon, Gottes Angesicht im Gebet zu suchen. Tag und Nacht brachte er sein Anliegen vor Gott, er studierte Bibelstellen über göttliche Heilung und proklamierte sie immer wieder über seinem Leben, während er unermüdlich betete. Wir schlossen uns ihm im Gebet an und ermutigten ihn, nicht aufzugeben.

Simon ließ nicht nach und eines Morgens wachte er auf und stellte fest, dass etwas mit ihm geschehen war. Das Erste, was ihm auffiel, war, dass er die ganze Nacht durchgeschlafen hatte, ohne dass ihn furchtbare Schmerzen in der Hüfte stundenlang wach hielten. Auch konnte er plötzlich ganz normal und ohne Schmerzen gehen - sogar hüpfen und rennen, was ihm vorher nicht möglich war. Es war ein Wunder! Er hatte übernatürliche Heilung von Gott empfangen! Er war so glücklich! Sein Gesicht, sonst immer traurig und schmerzverzerrt, strahlte vor Freude.

Als wir alle Zeugen dieses großen Wunders wurden, erfüllte dies unsere Herzen mit Dankbarkeit und dem Lob Gottes.

Vor Kurzem kam der Arzt zu unserem Centrum, der während des vergangenen Jahres versucht hatte, Geld für Simons Operation zu sammeln. Er traute seinen Augen nicht, als er Simon gehen und rennen sah, als ob er nie Probleme mit seiner Hüfte gehabt hätte. Er war so erstaunt und begeistert über dieses Wunder, dass er die Presse informierte. Dieses großartige Zeugnis wurde von mehreren Zeitungen in Nigeria veröffentlicht.

Unserem Gott ist nichts unmöglich – keine Krankheit, kein Problem ist Ihm zu groß! Deshalb sei auch du ermutigt, Schritte im Glauben zu gehen und dein Wunder zu empfangen!

Gott segne euch reichlich!